Hertha B.S.C. vs. 1. FC Kaiserslautern – 0:1 (0:0)
| Wann? | Samstag, 11.04.2026, 13:00 Uhr |
| Wo? | Olympiastadion Berlin |
| Schiedsrichter: | Lukas Benen |
| Zuschauer: | 53.419, darunter ca. 4.500 Gäste |
Von Beginn an war zu sehen, dass unsere Mannschaft das Spiel kontrollieren wollte. Bereits nach vier Minuten prüfte Deyovaisio Zeefuik mit einem satten Distanzschuss FCK-Keeper Julian Krahl. Wenig später kombinierte sich Hertha erneut gut über die rechte Seite durch, ehe Fabian Reese aus halbrechter Position nur das Außennetz traf.
Auch danach blieben wir die gefährlichere Mannschaft. Kennet Eichhorn hatte nach gut einer halben Stunde die nächste große Gelegenheit, als er zunächst geblockt wurde, im zweiten Versuch aber erneut Krahl zu einer starken Parade zwang. Kurz vor der Pause hatte Reese dann noch die Chance zur Führung, setzte seine Direktabnahme nach schöner Vorarbeit von Kevin Sessa und Marten Winkler aber über das Tor.
Die Gäste aus Kaiserslautern waren offensiv zunächst kaum zu sehen, kamen aber direkt nach Wiederbeginn zum entscheidenden Treffer. Nachdem unsere Defensive den Ball zunächst nicht entscheidend klären konnte, stocherte Mërgim Berisha die Kugel in der 47. Minute aus kurzer Distanz zum 0:1 ins Netz.
Hertha reagierte mit viel Druck und suchte sofort die Antwort. Kownacki wurde im letzten Moment von Maxwell Gyamfi gestoppt, später scheiterte Krattenmacher an Krahl und Luca Schuler konnte den Nachschuss nicht verwerten. In der Schlussphase drängten wir die Pfälzer tief hinten rein. Paul Seguins abgefälschter Distanzschuss wurde pariert, Marten Winkler köpfte ans Außennetz und Schuler scheiterte ebenfalls am starken Krahl.
Die größte Chance zum Ausgleich folgte in der Nachspielzeit: Nach Vorarbeit von Schuler zog Seguin aus rechter Position im Strafraum ab und traf nur den Pfosten. Es passte zu diesem Nachmittag, dass selbst diese Gelegenheit nicht den Weg ins Tor fand.
Am Ende bleibt eine äußerst unnötige Heimniederlage. Hertha war über weite Strecken das bessere Team, ließ aber zu viele Chancen liegen und wurde für einen kurzen Moment der Unordnung direkt nach der Pause bestraft. Jetzt gilt es, die gute Leistung mitzunehmen und beim nächsten Auswärtsspiel gegen Eintracht Braunschweig wieder Punkte einzufahren.