Hertha B.S.C. vs. SV Darmstadt 98- 2:2 (2:1)
| Wann? | Sonntag, 01.02.2026, 13:30 Uhr |
| Wo? | Olympiastadion Berlin |
| Schiedsrichter: | Florian Lechner |
| Zuschauer: | 35.756, darunter ca. 1.500 Gäste |
Der Start in die Partie hätte aus Hertha-Sicht kaum besser laufen können. Bereits in der 3. Minute nutzte die Leitl-Elf die erste Offensivaktion zur Führung: Marten Winkler setzte sich stark über links durch und fand mit einer präzisen Flanke Fabian Reese, der den Ball trotz einer Berührung von Marcel Schuhen zum 1:0 im Netz unterbrachte. Auch danach blieb Hertha am Drücker, Reese und Seguin sorgten immer wieder für Tempo nach vorne.
In der 15. Minute folgte der verdiente zweite Treffer. Eitschberger eroberte hoch den Ball, drang halbrechts in den Strafraum ein und blieb nach einem Haken eiskalt – 2:0. Hertha dominierte die Partie weiterhin, verpasste es aber, nachzulegen. Die beste Chance auf das 3:0 vergab Cuisance, der nach Vorarbeit von Eitschberger und Reese nur knapp verzog (29.).
Kurz vor der Pause kam Darmstadt zurück ins Spiel. Nach einem Zweikampf zwischen Klemens und Marseiler entschied Schiedsrichter Florian Lechner auf Foulelfmeter, den Fraser Hornby sicher zum 2:1 verwandelte (38.). Dennoch hatte Hertha noch vor dem Halbzeitpfiff Möglichkeiten, den alten Abstand wiederherzustellen.
Nach dem Seitenwechsel blieb Hertha zunächst die aktivere Mannschaft. Cuisance scheiterte mit einem wuchtigen Abschluss an der Latte (54.), doch Darmstadt zeigte sich nun effizienter. In der 62. Minute drückte erneut Hornby einen flachen Pass aus kurzer Distanz über die Linie – der Ausgleich.
Die Partie kippte endgültig in der 70. Minute, als Dawid Kownacki bei einem Laufduell mit Marseiler ein Foul zog und dafür die Rote Karte sah. In Unterzahl konzentrierte sich Hertha auf die Defensive, brachte das Remis über die Zeit, ohne selbst noch entscheidend gefährlich zu werden.
Unterm Strich steht eine Punkteteilung, die sich trotz guter Anfangsphase und zahlreicher Chancen eher wie ein Verlust anfühlt. Nächste Woche Samstag (07.02.26, 13:00 Uhr) wartet mit dem Auswärtsspiel in Elversberg die längste Auswärtsfahrt der Saison – dort wollen die Blau-Weißen den ersten Auswärtssieg im Jahr 2026 einfahren.